WK Hechingen-Münsingen: Dominic Esche & Marcel Emmerich
Dominic Esche
Alter:
25
Tätigkeit/Funktion:
Student der Volkswirtschaft, im Moment Praxissemester bei der Landeszentrale für politische Bildung.
Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?
Hochschule, Jugend, Regionale Wirtschaft, Kommunalpolitik, Tierschutz
Warum kandidierst du für den Landtag?
Meiner Ansicht nach sollte der Landtag ein Spiegelbild der Bevölkerung sein. Daher finde ich es wichtig, dass Männer und Frauen und Personen verschiedener Kulturen sowie verschiedener Altersgruppen im Landtag vertreten sind. Deswegen möchte ich als junger Baden-Württemberger hier mitarbeiten und vor allem die Interessen der jungen Baden-WürtemmbergerInnen vertreten.
Für mich ist das neue Baden-Württemberg…
Ein Bundesland in dem alle Menschen die gleichen Chancen haben ihr Leben zu verwirklichen und sich aktiv an der Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft beteiligen können.
Was machst du, wenn du dich gerade nicht mit Politik beschäftigst?
Ich bin aktives Mitglied der Feuerwehr in Metzingen, spiele Saxophon und Klarinette im Musikverein Neuhausen/Erms, spiele gerne Fußball oder bin in den Stadien Europas unterwegs um den VfB Stuttgart anzufeuern.
Marcel Emmerich
Alter:
19
Welchen Themen liegen dir besonders am Herzen?
Mir liegt vor allem die Bildungspolitik am Herzen. Das hat natürlich eine Menge damit zu tun hat, dass meine Schulzeit noch kein Jahr her ist und ich kurz vor meinem Studium stehe. Mein Hauptaugenmerk liegt darauf, dass Bildung vor allem an alle denken muss uns kein Brutkasten für die Elite sein darf: Nicht nur reiche AkademikerInnenfamilien dürfen in der Lage sein ihr Kind auf einen hohen Bildungsweg zu begleiten sondern eben auch sozial schwächere ArbeiterInnenfamilien. Momentan hat ein ArbeiterInnen-Kind eine über 6,5 mal so geringe Chance ein Gymnasium zu besuchen wie ein AkademikerInnen-Kind – damit hat Baden-Württemberg die rote Laterne inne. Bedenkt man dann noch wie CDU und FDP ihre „Bildungserfolge“ feiern, ist das einfach ein unerträglicher Zynismus.
Außerdem beschäftige ich mich mit Netz- und Medienpolitik. So war ich 2010 zum Beispiel in der Netzpolitik-Kommission der Alt-Grünen und habe da intensiv am Papier mitgearbeitet. Als GRÜNE JUGEND können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein, da wir unter anderem die Forderung nach einer Kulturflatrate gegen Widerstände durchsetzen konnten. Wir müssen also auch feststellen, dass in diesem Bereich noch jede Menge Aufklärungsarbeit zu tun ist. Nicht zuletzt durch die Neuverhandlung des Jugendschutzmedien-Staatsvertrags müssen wir das gerade auf Landesebene auf die Agenda setzen. Im Bereich der Medienpolitik halte ich es für außerordentlich wichtig, dass sich das Land Baden-Württemberg für eine strenge Trennung zwischen Politik und Rundfunk stark macht. Es darf nicht sein, dass LandespolitikerInnen über Personen und Inhalte von Medienanstalten entscheiden dürfen.
Warum kandidierst du?
Ich kandidiere, weil es mir extrem wichtig ist, junge und frische Gesichter im Wahlkampf dabei zu haben und die Inhalte der GRÜNEN JUGEND in den Vordergrund zu stellen. Gerade wir als junge KandidatInnen bringen eine Qualität mit, die unsere älteren Freundinnen und Freunde oft nicht mehr so im Blick haben. Wir sind bereit, locker und hoch motiviert und bringen zudem noch eine gesunde Portion Naivität mit, die auch Neues ausprobieren lässt.
Was machst du, wenn du dich nicht mit Politik beschäftigst?
Dann leide ich mit dem VfB Stuttgart vor dem Fernsehen oder vor Ort im Stadion, besuche Konzerte und Festivals oder schreibe in meinem Blog. Momentan häng ich zwischen meinem Zivildienst und dem Studium. Studieren möchte ich Politik.
Das neue Baden-Württemberg ist für mich …
… ein Neuanfang für alle Menschen von Mannheim bis Konstanz und Ulm bis Karlsruhe. Die Chance einen neuen Politikstil, frische Inhalte und moderne Konzepte zu etablieren war noch nie so groß. Ein gutes und soziales Bildungssystem, die Gleichstellung von Homosexuellen, die Energiewende und viele weitere Veränderungen für dieses Land sind dann möglich!









